Wenn das Weibchen mit Probegrabungen anfängt, sollte man seinen Inkubator bereit machen und einen Probelauf vornehmen, damit er eine passende Temperatur hat.

Die Dauer der Inkubation ist abhängig von Temperatur und Feuchtigkeit:

60 - 100 Tage bei 26 - 30 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von ca. 90%.

Die Gelege können auch mit einer Nachtabsenkung inkubiert werden.

Eventuell eingefallene oder verschimmelte Eier sind sofort zu entfernen.

Eine regelmäßige Kontrolle der Eier ist - wie auch eine regelmäßige Befeuchtung des Substrats (bei Notwendigkeit) - zu empfehlen.

Bei der Befeuchtung sollte man darauf achten, dass keine Wassertropfen auf die Eier kommen. Dies kann zum Absterben von Eiern führen.

Kurz vor dem Schlupf kann man beobachten, dass die Eier anfangen zu schwitzen: es bilden sich Wassertropfen auf den Eiern, sie fallen ein und verfärben sich.

Nach kurzer Zeit kann man schon einen kleinen Schnitt in der Eischale sehen und das Tier beginnt - mit dem Kopf voran - aus dem Ei zu kommen.

Der vollständige Schlupf kann Stunden dauern.

Eine Geschlechtsbestimmung bei der Inkubation von Bartagameneiern anhand der Temperatur ist nicht möglich.

Abzuraten ist von einem Schlupf im Terrarium, da die Eltern die Kleinen als Futter ansehen.